Welcher Maßstab prägt unser Denken?

  • November 9, 1999
israelnetz

Liebe Freunde,

im Blick auf Israel sind es einige wenige grundlegende Fragen, die uns in Atem halten. „Wer ist Jude?“ wird bis in die höchsten Gremien des Staates Israel diskutiert. Die bleibende Erwählung des jüdischen Volkes wird eher in christlichen Kreisen kontrovers diskutiert.

„Wem gehört das Land?“ ist die Frage, die Juden wie Christen, Palästinenser und Israelis gleichermaßen, ja die Weltgemeinschaft ganz aktuell beschäftigt. Bombenexplosionen und Friedenssymposien, Baumpflanzungen und Hausbau, alles ist geprägt von dieser einen Frage.

Beim Beobachten, Zuhören und Überdenken der vorliegenden Fakten ist mir eines wichtig geworden: Alles entscheidet sich am Maßstab, den wir unserer Sichtweise bewußt oder unbewußt zugrunde legen. Eine Vorentscheidung für Humanismus oder Bibel, historische Entwicklungen oder internationales Recht, Mitleidsgefühle oder religiöse Rechthaberei bestimmen das Gesamtbild, in das wir unsere Beobachtungen einordnen.

Mit einem herzlichen „Schalom“ grüße ich Sie,

Ihr Johannes Gerloff

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