Vertraute des Gottes Israels. Psalm 87 – dritter Teil

  • November 13, 2020
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„Der Herr liebt Zion“ (Vers 2). Deshalb werden dort, in der Stadt des einen, wahren, lebendigen Gottes, nachhaltige Worte, „Worte von Gewicht“ gesprochen (Vers 3).

„Darauf geht Zion jetzt ein und antwortet …“, ordnet Amos Chacham[1] die folgenden Aussagen ein.[2] Eine andere Möglichkeit wäre, dass weiter der Herr durch den Psalmisten redet. Auf jeden Fall kommt die Aussage für den Leser von Psalm 87 aus Richtung Zion, weil der Herr sein Wort aus Zion ergehen lässt (Vers 4): Ich rufe Rahab und Babel ins Gedächtnis …

„Rahav“ (oder „Rahab“) ist Ägypten. Avraham Even-Schoschan[3] bringt die Wortwurzel „רהב/rahab“ in Zusammenhang mit „Angst haben, sich fürchten“ (פחד/pachad), „beeindrucken, einen Eindruck/Bewunderung erwecken“, „sich erheben, stolz/hochmütig sein“, „[etwas] wagen/wagemutig sein“, „groß sein/werden“.[4]

Sagenhaft hochmütig

„Rahav“ steht für „Größe“, „Kraft“, „Stärke“, „Macht“, „Stolz“ und „Hochmut“. Es ist die Bezeichnung eines sagenhaften Wesens, eines Meerungeheuers in Gestalt eines Krokodils. Von daher ist es schon richtig, wenn Ausleger meinen, hier werde die Arroganz[5] „der stolzen, trotzigen Großmacht des Südens“[6] in einem Wort zusammengefasst[7].

Mezudat David[8] führt als Beleg für die Charaktereigenschaften Ägyptens, die in diesem Namen enthalten sind, noch Jesaja 3,5 an. Dort ist die Rede davon, dass im „Volk einer seinen Nächsten bedrängt; es erheben sich[9] der Jüngling über den Alten und der Verachtete über den Gelehrten.“

„Bavel“ ist das Pendant im Nordosten zur südwestlich von Israel gelegenen Weltmacht Ägypten. „Babylon“ ist der Teil des Zweistromlandes, der sich im zentralen und südlichen Teil des heutigen Irak befindet. Genau wie Ägypten war Babel in der Antike eine Großmacht[10], deren Reichtum, Herrlichkeit, Schönheit und Üppigkeit sprichwörtlich sind[11] und vor allem darauf beruhen, dass sie – im Gegensatz zum Land Israel – „an vielen Wassern sitzt“[12]. Wie „Rahav-Ägypten“ war „Bavel-Babylon“ in der Antike ein Zentrum der Weisheit, Kunst, Kultur und Zivilisation[13], und wurde deshalb auch als „Zarte und Verwöhnte“ (Jesaja 47,1) bezeichnet.

Unbegrenzte Möglichkeiten …

Schon die Geschichte vom „Turmbau zu Babel“ (1. Mose 11,1-9) zeigt, dass Babel das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist. In Babel kann sich ein Mensch entfalten, sich aus eigener Kraft einen Namen zu schaffen. Er kann dort einen Turm bauen, „dessen Spitze bis an den Himmel reicht“ – und zwar aus selbstgefertigten Ziegeln, nicht aus Stein.[14] Gott selbst kommt zu dem Schluss: „nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun“ (1. Mose 11,6).

Wie das als „Rahab“ bezeichnete Ägypten, ist Babel sprichwörtlich „die große Stadt“[15], „das schönste unter den Königreichen“, „die herrliche Pracht der Chaldäer“ (Jesaja 13,19), „die in aller Welt Berühmte“ (Jeremia 51,41), der „schöne Morgenstern“ (Jesaja 14,12).

Hammer, Joch, Gefängnis

Aus der Perspektive Israels ist Babel aber nicht nur die „Herrin über Königreiche“ (Jesaja 47,5), sondern auch „Hammer“ und „Kriegswaffe“ (Jeremia 50,23; 51,20), die Jerusalem mehrfach belagert, plündert, zerstört und seine Einwohner ins Exil führt. Babel ist aus der Sicht des Gottesvolkes „euer Gefängnis“ (Jesaja 43,14), „ein eisernes Joch“ (Jeremia 28,14), die „Verwüsterin“ (Psalm 137,8), ein überwältigender „Berg des Verderbens“ (Jeremia 51,25), schlechthin das Böse (Jesaja 14,20), zutiefst von Götzendienst[16], Okkultismus[17] und Gottlosigkeit (Jesaja 14,5) geprägt.

… und schrankenloser Hedonismus

Bis ins Neue Testament hinein wird Babylon als „die große Hure“ und „Mutter der Prostitution und aller Gräuel auf Erden“ bezeichnet.[18] Ägypten ist bis in die Gegenwart hinein bekannt für seine überwältigen Grabmahle, die Pyramiden. Ebenso ist Babel ein Land der Gebundenheit und des Todes (Hesekiel 37,12-13).

Raschi[19] beobachtet den schroffen, ja schmerzhaften Gegensatz, den der Psalmist hier mit wenigen, skizzenhaften Aussagen bündelt: Gleichzeitig, während über dich, Jerusalem, Zion, ausgesagt wird, dass du die Stadt des einen, wahren Gottes bist, geliebt, berufen und begabt wie kein anderer Ort mit der Gegenwart und dem Wort des lebendigen Gottes … – praktisch im selben Atemzug – rufe ich die verbrecherisch-finsteren Großmächte Ägypten und Babel ins Gedächtnis, und zwar … bei denen, die mich kennen.

„Die mich kennen“ sind nicht einfach nur Leute, die um die Existenz Zions wissen und vielleicht auch noch zur Kenntnis genommen haben, dass sich ein Gott besonders für diesen Ort und die Menschen, die mit ihm verbunden sind, interessiert. Es geht um „Geliebte und Freunde“, beobachtet Mezudat Zion und verweist als Begründung auf Sprüche 7,4. Dort legt der väterliche Lehrer seinem Schüler ans Herz: „Sage zur Weisheit: Meine Schwester bist du! Und ‚vertraute Freundin‘ (מֹדָע/moda‘) sollst du die Einsicht nennen.“

Geliebte, Freunde, Vertraute

In Jeremia 31,30ff gehört zum neuen Bund, den Gott mit dem Haus Israel und dem Haus Juda schließen wird, dass Gott seine Thora in ihr Inneres gibt, sie auf ihr Herz schreibt. Er wird so sehr „ihr Gott“ und sie dermaßen „sein Volk“ sein, dass keiner mehr den anderen auffordern muss: „Erkennt den Herrn!“ Vielmehr verkündet das prophetische Wort des Herrn, „dass alle mich erkennen werden, vom Kleinsten bis zum Größten, denn ich werde ihre Verfehlungen vergeben und an ihre Sünden nie mehr erinnern“.

Beiden Begriffen, der „Freundin“ (מֹדָע/moda‘) in Sprüche 7,4 und den „יֹדְעָי/yod’ai“ von Psalm 87,4, liegt die hebräische Wortwurzel „ידע/yada‘“ zugrunde, die auch in Jeremia 31,33 auftaucht. Hintergrund dieser Begrifflichkeit ist eine „Erkenntnisbeziehung“; eine exklusives, intimes Verhältnis, wie es sonst nur ein Mann und eine Frau zueinander haben können, die einander ein Leben lang verpflichtet sind. Erstmals taucht dieses „Erkennen“ in 1. Mose 4,1 auf. Dort beschreibt es die Beziehung zwischen Adam und Eva, ein Vertrauensverhältnis, aus dem Frucht erwächst.

Wer sind die Vertrauten des Gottes Israels?

Sollten die „יֹדְעָי/yod’ai“ „Rahab und Babel“ sein, wie Luther 84[20] oder Keil/Delitzsch[21] übersetzen, dann deutete dieser kurze hebräische Begriff eine atemberaubende revolutionäre Veränderung im Wesen und Verhalten der Erzfeinde Gottes und seines Volks an.

Raschi bleibt beim einfachen Wortsinn: „Ich rufe Rahav und Bavel ins Gedächtnis bei denen“ oder „für diejenigen, die mich kennen“, um dann zu ergänzen: „damit diese das [seit Langem angestrebte und vorhergesagte] Abendopfer darbringen“. Als biblischen Beleg für diese Ergänzung verweist er auf Jesaja 66,20.

Schalom für Jerusalem …

Um zu verstehen, was Rabbi Schlomo Jizchaki in diesen vier ersten hebräischen Worten von Psalm 87,4 sieht, müssen wir uns den Zusammenhang des Textes vor Augen führen, der wie ein Paukenschlag die Schriftrolle des Propheten Jesaja beschließt (Jesaja 66):

Noch einmal sieht der Prophet die schmerzhafte Neugeburt Jerusalems. Dann fordert er seine Leser auf: „Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in ihr, alle, die ihr sie liebt! … So spricht der Herr: Siehe, ich breite Frieden zu ihr hin aus wie einen Strom und wie ein reißend überschwemmtes Bachbett die Ehre der nichtjüdischen Völker. Ihre Säuglinge werden auf dem Arm getragen und auf den Knien liebkost. Wie einen seine Mutter tröstet, so werde ich euch trösten. An Jerusalem sollt ihr getröstet werden“ (Verse 10.12-13).

… verwandelt die Feinde

Jerusalem wird wieder hergestellt. Seine Einwohner werden aus aller Welt zurückgeführt. Jerusalem wird getröstet. Gleichzeitig aber – vom Text untrennbar verwoben mit dem Verheißungswort an Jerusalem – werden auch diejenigen getröstet, die ursprünglich nicht zu Jerusalem gehört haben. Sie verbinden sich mit der Stadt, ihrem Wesen, ihrem Schicksal und Leiden.

Jesaja sieht ein furchtbares Gericht voraus. „Im Feuer richtet der Herr und durch sein Schwert alles Fleisch und eine große Menge sind die Gefallenen des Herrn“ (Vers 16). Die Rebellion gegen den lebendigen Gott hat eine selbstvernichtende Wirkung. Aber das Ziel Gottes ist nicht die Vernichtung der gefallenen Welt. Sondern er kommt „zu sammeln alle nichtjüdischen Völker und Zungen, so dass sie kommen und Meine Herrlichkeit sehen werden“ (Vers 18).

Zu diesem Zweck richtet er ein Zeichen unter ihnen auf und sendet Errettete zu den nichtjüdischen Völkern „nach Tarschisch, nach Pul und Lud, nach Moschchei Keschet, Tubal und Jawan, und zu den fernen Inseln“ – in die gesamte damals bekannte Welt – „die nicht gehört haben meine Botschaft und nicht gesehen haben meine Herrlichkeit. Sie werden meine Herrlichkeit unter den nichtjüdischen Völkern verkündigen“ (Vers 19).

Die Zionsbewohner als Abendopfer

Zweifellos ist dies das Szenario, das der Messias Jeschua zeichnete, als er davon redete, dass „dieses Evangelium der Königsherrschaft in der ganzen Menschheit zum Zeugnis allen nichtjüdischen Völkern“ gepredigt werden soll (Matthäus 24,14).

Diese Situation hatte Raschi vor Augen, wenn er ausgehend von „Rahav und Bavel“ in Psalm 87 jetzt den Vers 20 des Kapitels 66 im Propheten Jesaja zitiert: „Sie werden alle eure Brüder bringen aus allen nichtjüdischen Völkern als מִנְחָה/Minchah (Abendopfer) für den Herrn.“ Die nichtjüdischen Vertrauten des Herrn bringen das Volk des Herrn zurück nach Jerusalem.

Die מִנְחָה/Minchah ist eine Huldigungsgabe für den neu gekrönten Messias und König (vergleiche 1. Samuel 10,27). Die Ägypter und „Iraker“, die hier erwähnt werden, fürchten nicht nur den Herrn, sie kennen ihn. Das ist viel tiefer gehend, viel weiter reichend, definitiv eine „höhere Bezeichnung“ als „diejenigen, die mich fürchten“.[22] Als Vertraute und Geliebte lassen sich diese Nichtjuden aktiv in den Plan des Gottes Israels einbinden.


[1] 1921-2012, wurde in Israel bekannt als Gewinner des ersten israelischen und weltweiten Bibelquiz. Sein behinderter Vater, Noach Chacham, war ein jüdischer Bibellehrer, der 1913 von Wien nach Jerusalem übergesiedelt war. Er hatte den einzigen Sohn aus Angst vor einem Sprachfehler nicht an eine öffentliche Schule geschickt, sondern in äußerst ärmlichen Verhältnissen selbst ausgebildet. Das Bibelquiz im August 1958 offenbarte sein Genie und begründete seine legendäre Laufbahn als Schriftausleger. Seine Auslegungen liegen mir nur in hebräischer Sprache vor.

[2] עמוס חכם, ספר תהלים, ספרים ג-ה, מזמורים עג-קן (ירושלים: הוצאת מוסד הרב קוק, הדפסה שישית תש”ן/1990), קכד.

[3] 1906-1984, wurde als Avraham Rosenstein in Minsk, Weißrussland, geboren und wanderte 1925 in das Britische Mandat Palästina ein, wo er seinen Namen zu Even-Schoschan änderte. Bekannt wurde der Linguist und Lexikograf durch sein achtbändiges המלון החדש („Neues Wörterbuch“) der Hebräischen Sprache und eine Konkordanz zur hebräischen Bibel. 1978 bekam er den Israelpreis für seine Erforschung der hebräischen Sprache. 1984 starb Avraham Even-Schoschan in Tel Aviv.

[4] אברהם אבן-שושן, המלון החדש. אוצר שלם של הלשון העברית השפרותית. המדעית והמדברת ניבים ואמרות עבריים וארמיים. מנחים בינלאמיים. בשמונה כרכים. כרך ששי: ק-ר (ירושלים: הוצאת “קרית-ספר” בע”מ, 1996), 2477-2478.

[5] Samson Raphael Hirsch, The Psalms, rendered into English by Gertrude Hirschler (Jerusalem/New York: The Samson Raphael Hirsch Publication Society. Feldheim Publishers, New Corrected Edition 1997), 114.

[6] August Dächsel, Hg., Das Alte Testament mit in den Text eingeschalteter Auslegung, ausführlichen Inhaltsangaben und erläuternden Bemerkungen, Band 3. II/1: Lehr- und prophetische Bücher (Leipzig: Verlag von Justus Naumann, 2. Auflage 1876), 312.

[7] Vergleiche etwa

עמוס חכם, ספר תהלים, ספרים ג-ה, מזמורים עג-קן (ירושלים: הוצאת מוסד הרב קוק, הדפסה שישית תש”ן/1990), קכד.

und Radak mit Verweis auf Psalm 89,11; Jesaja 30,7; 51,9.

[8] Einer der beiden Bibelkommentare von David Altschuler, der im 18. Jahrhundert in Jaworow in Galizien lebte. Während seine Auslegung „Mezudat Zion“ einzelne Worte erklärt, beleuchtet „Mezudat David“ die Bedeutung des Texts.

[9] יִרְהֲבוּ/jirhavu hat dieselbe Wortwurzel wie רהב/rahav.

[10] 1. Mose 10,8-12; vergleiche Jeremia 23,14; 50,36; 51,30; Offenbarung 18,10.

[11] Jesaja 13,19; Jeremia 50,37; Hesekiel 23,23; Offenbarung 18,3.7.11-19.

[12] Offenbarung 17,1.15; vergleiche Jeremia 51,13.

[13] 1. Mose 10,8-12; 11,8; Jesaja 47,10; Jeremia 50,35; 51,57; Daniel 2,12.14.18.24; 4,3; 5,7; Offenbarung 18,22.

[14] Der Unterschied zu 2. Mose 20,25 fällt ins Auge. Dort wird Israel erlaubt, einen Altar zu bauen. Aber jede sichtbare Eigenleistung, etwa dadurch, dass die Steine für den Bau des Altars behauen werden, würde den Altar entweihen.

[15] 1. Mose 10,12; Jeremia 51,58; Daniel 4,27; Offenbarung 14,8; 16,19; 17,5.18; 18,2.10.16.18-19.21.

[16] 2. Könige 17,29-30; Jesaja 21,9; 46,1-13; Jeremia 50,2.38; Daniel 3,1ff.

[17] Jesaja 47,9.12-13; vergleiche Jeremia 50,36; Daniel 5,7; Offenbarung 18,23.

[18] Offenbarung 14,8; 17,1-2.5.15.

[19] Rabbi Schlomo Ben Jizchak (1040-1105) oder auch „Rabbi Schlomo Izchaki“, gemeinhin „Raschi“ genannt, wurde im nordfranzösischen Troyes geboren, studierte zehn Jahre in Mainz und Worms, bevor er wieder nach Troyes zurückkehrte, wo er sich als Richter und Lehrer auszeichnete. In seinen letzten Lebensjahren erlebte er die Judenverfolgungen der Kreuzzüge mit. Raschi gehört zu den ganz großen Auslegern jüdischer Schriften und ist der Erste, der Bibel und Talmud umfassend ausgelegt hat. Seine Grundanliegen waren, die Heilige Schrift unters Volk zu bringen, die Einheit des jüdischen Volkes zu fördern und die theologische Auseinandersetzung mit dem Christentum. Raschi unterschied scharf zwischen „Pschat“ (wörtlicher Auslegung) und „Drasch“ (übertragener, allegorischer Auslegung), wobei der Pschat den Ausschlag gibt. Seine Schriftauslegung hat den Reformator Martin Luther entscheidend geprägt. Obwohl seine Kommentare bis heute zum Standard gehören, schreibt er nicht selten „das weiß ich nicht“.

[20] „Ich zähle Ägypten und Babel zu denen, die mich kennen“.

[21] “I will proclaim Rahab and Babylon as My intimates” (C.F. Keil und F. Delitzsch, Psalms 84-150, Commentary on the Old Testament vol.5/3. Translated by Francis Bolton (Peabody, Massachusetts/USA: Hendrickson Publishers, 1986), 16.) Ebenso die Einheitsübersetzung, die Menge Bibel, die Gute Nachricht, bibel.heute (Karl-Heinz Vanheiden), die New International Version, die English Standard Version, die tschechische Bible písmo svaté starého a nového zákona, podle ekumenického vydání z r. 1985 – wohl in Folge der Vulgata. Dagegen – also der einfachen Bedeutung des hebräischen Textes folgend – die Septuaginta, die King James Übersetzung, die Elberfelder 1905 und die revidierte Elberfelder 1985.

[22] Derek Kidner, Psalms 73-150, TOTC 14b (Leicester, England/Downers Grove, Illinois, U.S.A.: Inter-Varsity Press, 1975), 315, mit Verweis auf Jeremia 31,34.

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