Trotz Messerattacken fröhlich in Jerusalem

  • November 30, 2015
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Wie kommen Israelis mit der Terrorwelle zurecht? Eine Gruppe von Juden probiert, dem Schrecken Fröhlichkeit entgegenzusetzen – mit Tanz, Liedern und Fahnenschwenken.

Eine fröhlich tanzende Gruppe mit Israel-Fahnen versucht die Atmosphäre in Jerusalem zu erheitern. Beim Anblick so vieler Fahnen fragt man sich zuerst verwirrt: Ist denn schon Unabhängigkeitstag? Es tönen aber geistliche Lieder aus dem Lautsprecher und die meisten Tänzer sind Teenager, Jungs mit Kippa. Sie verteilen Süßigkeiten und Flugblätter, aber vor allem Freude.

Auf ihren Flugblättern drücken sie ihre Liebe zu Jerusalem und seine Wichtigkeit für das ganze Volk Israel aus: „Jerusalem ist eine Stadt, die uns verbindet, vereinigt und aus uns ein Volk macht. Sie ist eine ewige Stadt.“

Die Jugendlichen sagen weiter: „Mord in Jerusalem ist ein Kampf gegen das Volk Israel, gegen das ganze Land und gegen Jerusalem selbst. In diesem Kampf müssen wir stark sein, an unsere Wahrheit glauben und stolz darauf sein, wer wir sind – das Volk Israel! So werden wir siegen.“

Unterschrieben haben die Beteiligten das Flugblatt mit „In Liebe Jeschiwa Schavei Chevron“ – die „Zurückgekehrten nach Hebron“. Die Talmud – und Torahschule ist eine Jeschiwa für Juden im Teenageralter. Sie möchte den Heranwachsenden geistliche Ausrichtung geben und Werte der Torah vermitteln, und zugleich zu gesellschaftlichem Engagement aufrufen. Die Schule befindet sich in den südlichen Hebron -Bergen in der Siedlung Ma‘ale Hever.

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