„der Herr wird wegnehmen Stütze und Stab“ (Jesaja 3,1)

  • Oktober 26, 2006
israelnetz

Liebe Leser,

die Worte des Propheten Jesaja könnten in der Zeitung stehen. Israel steckt in einer tiefen Krise. Der Libanonkrieg ist verloren, das Vertrauen in die Armee dahin. Die höchsten Vertreter des Staates stehen wegen Korruption, Vertrauensmissbrauch, Vetternwirtschaft und Vergewaltigung am Pranger. Noch nie war die Hoffnungslosigkeit so greifbar.

Ausgerechnet Ehud Olmert ist es, der in dieser Atmosphäre vorschlägt, den Nobelpreisträger Elie Wiesel aus den USA zum Präsidenten zu machen. „Wenn wir schon über Führungskräfteimport nachdenken“, kontert der Links-Zionist Jossi Sarid, „dann sollten wir uns auch gleich einen Generalstabschef, einen Verteidigungsminister und einen Premierminister einkaufen.“

Lassen Sie uns dafür beten, dass Israel neu lernt, mit seinem König David zu sehen: „Der Herr errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mir zu mächtig waren; sie überwältigten mich zur Zeit meines Unglücks, aber der Herr wurde mir zur Stütze“ (Psalm 18,18f).

Mit einem hoffnungsvollen „Schalom“ grüßt Sie aus Jerusalem,

Ihr Johannes Gerloff

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